Was ist eine Instagram Engagement Gruppe?

Ich bin seit 2012 auf Instagram unter meinem Account @axlek unterwegs. Ich habe mich seitdem auch mit dem Konzept von Engagement Gruppen beschäftigt und kann euch deswegen in diesem Artikel einige Informationen zu dem Thema geben.

Instagram Engagement Gruppen sind zusammengeschlossene Gruppen, welche gegenseitig mit ihren Posts interagieren, um positive Signale an den Instagram Algorithmus zu senden.

Was bringt eine Instagram Engagement Gruppe?

Instagram Engagement Gruppen sind entstanden, nachdem herauskam, was positive Signale im Instagram Algorithmus sind. Dabei kam oft heraus, dass es wichtig ist möglichst viele Interaktionen in den ersten 60 Minuten eines Posts zu erzielen, um die Reichweite zu maximieren.

Es gibt hierbei auch Engagement Gruppen, die die Nachrichten um Neuerungen im Algorithmus verfolgen und welche, die immer noch nach den Prinzipien von 2014 arbeiten. Beispielsweise haben viele Gruppen inzwischen gemerkt, dass sie lange Kommentare schreiben müssen welche zum Post passen, damit es einen positiven Effekt hat.

Ein simples „Toll“ oder Emojis helfen hierbei nicht. Wahrscheinlich auch, weil viele Bots diese Kommentare streuen und die Interaktion möglichst authentisch sein sollte.

Für eine lange Zeit hat diese Methode sehr gut funktioniert. Follower von allen Leuten aus der Gruppe wurden Posts von den anderen vorgeschlagen. Gruppen haben sich auf Instagram direkt, Facebook, Telegram oder WhatsApp gebildet, um sich gegenseitig die Links zu ihren neuen Posts zu schicken.

Viele halten Engagement Gruppen bis heute noch für das ultimative Mittel für Interaktionen.

Und ich denke, dass Engagement Gruppen auch heute noch positive Aspekte haben, wenn sie richtig genutzt werden. Zum Beispiel, wenn es nur Seiten in der gleichen Nische und in etwa gleichen Größe sind.

Was sind die Nachteile einer Engagement-Gruppe?

Die größten Nachteile von Engagement Gruppen sind, dass Instagram inzwischen sehen kann, woher der Traffic kommt. Wenn du immer über Telegram / WhatsApp oder ähnliches auf das Profil von jemandem gehst, um ein Bild zu liken und zu kommentieren, wird Instagram merken, dass es sich um eine Engagement-Gruppe handelt.

Besonders, wenn es immer die gleichen Leute sind, die untereinander ihre Posts auf die Art pushen wollen. Es ist außerdem viel Arbeit nebenbei immer auf die Posts zu achten welche in der Gruppe erscheinen und alle davon zu liken und zu kommentieren.

Wenn du mal nicht in der Engagement-Gruppe partizipierst wirst du einen starken Abbruch an Interaktionen sehen und somit einen Jo-Jo-Effekt erzielen, welcher dir nicht wirklich viel gebracht hat, außer vor Firmen und Freunden gut dazustehen.

 

Wie werde ich Teil einer Engagement-Gruppe?

Teil einer Engagement-Gruppe wirst du entweder, wenn du angeschrieben wirst, auf Foren unterwegs bist und speziell eine solche Engagement-Gruppe suchst oder sie selbst erstellst. Der Vorteil eine Gruppe selbst zu erstellen ist, dass du entscheiden kannst, wer dazu gehört und wer nicht.

Du kannst also die Kriterien festlegen, weswegen jemand in die Gruppe kommen kann. Du kannst also vielleicht sogar eine Gruppe eröffnen, welche für Accounts über 50K Follower ist, du aber vielleicht nur 20K Follower hast. Als Admin einer Gruppe hat man also sogenannte Sonderrechte, da man die Gruppe kontrolliert.

Dabei kannst du Akquise über Instagram DM’s machen, um dann über Telegram oder einen ähnlichen Messanger die Gruppe zu führen.

Shoutouts in Engagement Gruppen

Schon lange gang und gäbe, sind sogenannte Shoutouts innerhalb von Engagement Gruppen. Das heißt, dass sich zwei Nutzer in einer Gruppe gegenseitig ein Bild zusenden, welches sie gut finden und in die Story posten. Nun verlinken sie den Account zu dem das Bild gehört in ihrer Story.

Dadurch entsteht ein Cross-Promotion Effekt, welcher die aktiven Story-Viewer von einem Account zum anderen führt. Hier ist es sehr wichtig, dass die beiden Accounts ähnlichen Content produzieren und somit auch attraktiv für die Zuschauer vom anderen Account sind.

Wenn all diese Faktoren stimmen kann ein großer Zuwachs an Followern entstehen, welcher auch den Content verfolgt.

Co-Autor in Engagement Gruppen

Inzwischen gibt es auf Instagram noch eine Funktion, um die Leute in einer Engagement-Gruppe untereinander bekannter zu machen und das sind Co-Autor Posts. Das heißt ein Account postet eine Bilderreihe mit mehreren Mitgliedern der Gruppe oder ein Gruppenbild und markiert die anderen Leute als Co-Autoren.

Nun können diese anderen Leute den Post auch auf ihrem Account teilen und sammeln Interaktionen zusammen. Das heißt, wenn jemand mit dem einen Post interagiert, tut er das automatisch auch mit dem anderen. Dies ist ein geniales Feature um sein Engagement über mehrere Accounts in der gleichen Nische zu verdoppeln.

 

Fazit

Ich denke die klassische Art von Engagement Gruppen bringen heute nicht mehr so viel wie sie es früher einmal gebracht haben. Meiner Meinung nach lohnt es sich kaum noch mit ihnen zu arbeiten und ich würde eher empfehlen andere Wege zu finden um auf Instagram weiterzukommen.

Mit anderen Influencern oder Seiten zu kooperieren ist immer eine gute Idee, nur nicht in dem typischen „Ich like deins, du likest meins“ weg.

Falls du dich für andere Wege interessierst erfolgreich auf Instagram zu werden, dann schau dir doch mal meinen Artikel Instagram Tipps für Anfänger an.

Falls du noch weitere Fragen zum Thema hast, dann schreib sie mir doch gerne in die Kommentare. Ich werde versuchen jeden Kommentar unter diesem Artikel zu beantworten oder sogar meinen Artikel um diese Frage zu ergänzen.

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